Die Fenster in Ihrer Wohnung beschlagen ständig und an den Fenstern oder Wänden hat sich Schimmel gebildet? Übermäßige Feuchtigkeit im Haus ist ein großes Problem, mit dem wir besonders im Herbst und Winter zu kämpfen haben. Erfahren Sie, wie Sie dieses Problem mit Hausmitteln lösen können.
Die Bekämpfung von Feuchtigkeit in Räumen kann einfacher sein, als manche denken. Es gibt viele Hausmittel, mit denen Sie die Feuchtigkeit in Ihrem Haus reduzieren können.
Dies ist besonders wichtig im Winter, wenn Frost, Schneefall und anschließende Tauwetterperioden die Luftqualität in Innenräumen negativ beeinflussen. Es ist besser, nicht zu warten, bis sich die übermäßige Feuchtigkeit auf die Gesundheit auswirkt. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.
Woher kommt die Feuchtigkeit im Haus im Winter? Wie kann man sie beseitigen
Viele Menschen haben den Eindruck, dass die Luftfeuchtigkeit im Haus im Winter höher ist. Diese Annahme ist nicht falsch, denn gerade in dieser Zeit können wir beschlagene Fenster beobachten, einen muffigen Geruch wahrnehmen oder Schimmel in der Nähe der Fenster entdecken.
Es kann viele Gründe für erhöhte Luftfeuchtigkeit in Räumen im Winter geben. Normalerweise steigt sie durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen oder Wäschetrocknen. Auch eine unzureichende Isolierung des Gebäudes und eine ineffiziente Belüftung können Ursachen sein. Wir sollten die Wohnung kurz und intensiv lüften, anstatt die Fenster einen Spalt offen zu lassen und so die Wände zu kühlen.
Schnee, Frost und die anschließende Schneeschmelze wirken sich negativ auf die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen aus. Warme und feuchte Luft im Haus kommt mit kalten Oberflächen wie Fenstern und Wandecken in Kontakt, an denen Wasserdampf kondensiert. Das angesammelte Wasser verdunstet aufgrund seines Überschusses und der seltenen Belüftung nicht. Infolgedessen steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen.
Auswirkungen der Luftfeuchtigkeit auf die Gesundheit. Warum sollte man ihr entgegenwirken?
Experten behaupten, dass die normale Luftfeuchtigkeit in einem Haus zwischen 40 und 60 % liegt. Höhere Werte können sich negativ auf die Gesundheit auswirken, da sie Probleme mit den oberen Atemwegen und Allergien verursachen können.
Eine höhere Luftfeuchtigkeit ist mit dem Risiko von Schimmel- und Pilzbefall verbunden. Infektionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Haut- und Schlafprobleme – all dies kann die Folge einer hohen Luftfeuchtigkeit auf den Körper sein.
Luftentfeuchter für zu Hause. Anwenden und durchatmen
Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Haus muss nicht unbedingt ein Problem sein. Wir können professionelle Luftentfeuchter verwenden oder Hausmittel anwenden, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Ideal sind natürliche Luftentfeuchter, die wir selbst herstellen können.
Am besten platzieren Sie sie am Fenster, indem Sie sie auf die Fensterbank stellen oder an die Gardinenstange hängen. Es reicht aus, mehrere Leinen- oder Baumwollsäckchen vorzubereiten, sie mit rohem Reis zu füllen (man kann 4 Handvoll einfüllen) und etwa 10 Tropfen Lavendelöl hinzuzufügen. Sein Duft verbreitet sich im Raum und wirkt beruhigend und entspannend. Der rohe Reis wiederum absorbiert die Feuchtigkeit.
Hängen Sie die so vorbereiteten Säckchen an die Gardinenstangen an den Fenstern. Schon nach einer Nacht wird der Unterschied spürbar sein. Die Fenster sollten nicht beschlagen sein. Es ist wichtig, den Reis im Säckchen einmal pro Woche zu wechseln. Dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit.













