Seifenreste: 7 Dinge, die Sie im Badezimmer nie tun (und die alles verändern)

Seifenreste: 7 Dinge, die Sie im Badezimmer nie tun (und die alles verändern)

Eine trübe Duschwand, eine stumpfe Badewanne, mit grauem Belag bedeckte Wasserhähne: Seifenreste beeinträchtigen schnell das Aussehen selbst eines gepflegten Badezimmers. Wir schrubben und schrubben, aber dieser Belag haftet und erscheint beim geringsten Spritzer wieder.

Diese Mischung bildet das, was Experten als Seifenbelag oder Soap Scum bezeichnen, der sich auf Glas, Emaille, Acryl oder Chrom absetzt und schließlich zu einem Nährboden für Schimmel und Bakterien werden kann. Die gute Nachricht ist, dass er sehr gut auf bestimmte Inhaltsstoffe aus dem Schrank reagiert, vorausgesetzt, sie werden auf der richtigen Oberfläche angewendet. Mit sieben gezielten Methoden lässt er sich entfernen und anschließend verhindern, dass er wieder auftritt.

Seifenreste: Was ist dieser Belag, der sich in der Dusche ablagert?

Seifenreste treten vor allem in Regionen mit hartem Wasser auf, das reich an Kalzium und Magnesium ist. Diese Mineralien reagieren mit den Fettsäuren der Seife und bilden einen unlöslichen Niederschlag, der an Oberflächen haftet. Bei jedem Duschen lagert sich eine dünne Schicht ab, die den Film allmählich verdickt, der sich schnell rau anfühlt.

Am anfälligsten für diese Ablagerungen sind die Glaswände der Dusche, Fliesen und Fugen, die Badewanne und die Armaturen. Auf diesen glatten Oberflächen fällt selbst der kleinste Belag sofort ins Auge. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt hält dieser Seifenbelag Feuchtigkeit zurück und kann zur Bildung von Schimmel in den Fugen beitragen. Durch rechtzeitige Maßnahmen lässt sich langwieriges Schrubben vermeiden.

7 zuverlässige Methoden, um Seifenreste dauerhaft zu entfernen

Seifenreste: 7 Dinge, die Sie im Badezimmer nie tun (und die alles verändern)

Für frische Ablagerungen auf Glas oder Fliesen reicht oft eine Mischung aus weißem Essig und Spülmittel. Sprühen Sie die Mischung auf, lassen Sie sie zehn Minuten einwirken, reiben Sie sie dann mit einem Mikrofasertuch ab und spülen Sie sie ab. Bei stärkeren Ablagerungen können Sie Essig aufsprühen, etwa 20 Minuten warten, dann Backpulver darüber streuen und mit einer Bürste reinigen. Bei verschmutzten Fugen ist eine Paste aus Natron und 3 %igem Wasserstoffperoxid sehr wirksam, die 10 bis 20 Minuten vor dem Bürsten aufgetragen wird.

Um sich leicht zurechtzufinden, merken Sie sich diese kleine Übersicht mit sieben Methoden, von den mildesten bis zu den stärksten.

  • Spray aus weißem Essig und Spülmittel auf leichtem Stoff.
  • Duo aus Essig und Natriumbikarbonat für mittlere Ablagerungen.
  • Paste aus Bikarbonat und Wasserstoffperoxid für verschmutzte Fugen.
  • Paste aus Borax oder Sodakristallen für Keramik.
  • Dampfreiniger für die gesamte Duschkabine und Naturstein.
  • Zaubergummi, feuchter Bimsstein oder Wäschetrockner.
  • Spezialreiniger für Seifenreste aus gut belüfteten Räumen.

Verhindern Sie das erneute Auftreten von Seifenresten und schützen Sie alle Oberflächen

Nachdem das Badezimmer wieder sauber ist, wäre es ideal, nach jedem Duschen ein kleines Ritual einzuführen. Einfaches Abspülen mit klarem Wasser und anschließendes Abwischen mit einem Schaber oder einem Mikrofasertuch entfernt die dünne Schicht, bevor sie trocknet. Ein wöchentliches Besprühen der am stärksten verschmutzten Stellen mit verdünntem Essig und anschließendes schnelles Trocknen reicht oft aus, um die Oberflächen glänzend zu halten. Der Ersatz von sehr fettigen Seifenstücken durch Gels oder Flüssigseife begrenzt ebenfalls die Ablagerungen.

Die Wahl der Methode wirkt sich auch auf die Lebensdauer der Materialien aus. Auf Glas, emaillierten Fliesen und Porzellan funktionieren Kombinationen aus Essig mit Backpulver oder Borax gut, während Naturstein wie Marmor weder Essig noch Zitronensaft oder starke Mittel gegen Kalkablagerungen verträgt. Auf Acryl und Glasfaser sollten Sie Bimsstein und zu abrasive Pasten vermeiden. Mischen Sie auf keinen Fall Bleichmittel und säurehaltige Mittel, lüften Sie den Raum, schützen Sie Ihre Hände und testen Sie das Mittel zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle.

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