
Die Blätter werden gelb, fallen ab, und Ihre Pilea bildet seit mehreren Wochen keine neuen Triebe mehr? Viele greifen in einer solchen Situation zu Düngemitteln, was die Situation jedoch nur verschlimmert. Dabei wirkt dieses einfache Hausmittel sanft, stärkt die Wurzeln und kann das Wachstum der Pflanze sogar innerhalb weniger Wochen anregen.
Die Pilea (Pilea peperomioides) gilt als Pflanze „für jedermann”, aber wenn sie anfängt, Blätter zu verlieren und nicht mehr wächst, stellt sich schnell heraus, dass sie anspruchsvoll ist. Der häufigste Fehler? Zu intensive Düngung und das Ignorieren der Signale, die die Pflanze sendet. Anstelle von chemischen Präparaten sollte man auf sanfte Unterstützung setzen – eine einfache Mixtur, die von den Wurzeln aus wirkt und das natürliche Gleichgewicht im Boden nicht stört.
Die Pilea bekommt nach 3 Wochen neue Blätter
Die meisten Menschen machen einen Fehler, wenn die Pilea ihre Blätter verliert. Diese Hausmittelchen können sie wieder auf die Beine bringen
Zunächst sieht es harmlos aus. Ein Blatt wird gelb, ein anderes fällt ab. Nach einigen Wochen hört die Pflanze, die das Fensterbrett geschmückt hat, auf zu wachsen und sieht deutlich geschwächt aus. Dann greifen wir meist zu Fertigdünger – und genau in diesem Moment wird ein entscheidender Fehler begangen.
Pilea peperomioides mag keine aggressive Düngung. Stattdessen reagiert sie viel besser auf ein einfaches Hausmittel, das die Wurzeln stärkt, das Wachstum neuer Blätter anregt und keine Gefahr der Überdüngung birgt.
Warum wächst die Pilea trotz Bewässerung nicht mehr?
Die Pilea gilt als leicht zu züchtende Pflanze, aber in der Praxis reagiert sie sehr empfindlich auf einige häufig auftretende Fehler. Das häufigste Problem hängt nicht mit Wassermangel zusammen, sondern mit dem Zustand des Bodens.
Typische Ursachen für Wachstumsverzögerungen sind:
- ausgelaugter Boden nach einer langen Zeit ohne Umtopfen,
- Anreicherung von Mineralsalzen nach der Verwendung von synthetischen Düngemitteln,
- zu häufiges „Vorratsdüngen”,
- ständig feuchter Boden und geschwächte Wurzeln.
Die Symptome sind charakteristisch: Die Blätter werden kleiner, die unteren Teile fallen ab, und trotz feuchter Erde werden die Stängel schlaff. In einer solchen Situation braucht die Pflanze Unterstützung, aber nur sehr sanfte.
Hausmittel, das die Moneta von den Wurzeln stärkt
Anstatt Präparate im Laden zu kaufen, lohnt es sich, eine Zutat zu verwenden, die die meisten Menschen in ihrer Küche haben – Bananenschalen. Sie sind eine natürliche Quelle für Kalium und Phosphor, die für das Wachstum der Blätter und die Entwicklung des Wurzelsystems der Pilea notwendig sind.
Wie bereitet man die Mischung Schritt für Schritt zu?
- 1–2 Bananenschalen in kleine Stücke schneiden,
- mit 1 Liter Wasser übergießen,
- 24–48 Stunden stehen lassen
- und anschließend die Flüssigkeit sorgfältig abseihen.
Das Ergebnis ist ein sanftes, natürliches Düngemittel, das langsam und sicher wirkt – selbst bei stark geschwächten Pflanzen.
Wie wendet man es an, ohne Schaden anzurichten?
Das ist der entscheidende Punkt. Selbst natürliche Düngemittel können überdosiert werden.
Regeln für die sichere Anwendung:
- Gießen Sie die Moneta maximal alle 3–4 Wochen,
- immer auf leicht feuchten Boden,
- mischen Sie es nicht mit Mineraldüngern,
- erhöhen Sie die Häufigkeit nicht „vorbeugend”.
Im Winter reicht eine Anwendung aus, es sei denn, die Pflanze verkümmert offensichtlich und verliert ihre Blätter.
Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Die ersten Veränderungen sind nicht sichtbar – und das ist eine sehr gute Nachricht. Anstelle eines starken Wachstums kommt es zu einer Stabilisierung.
Nach 2–3 Wochen:
- Die Blätter fallen nicht mehr ab,
- die Stängel werden wieder fest,
- an der Basis der Pflanze erscheinen neue Triebe.
Die neuen Blätter sind deutlich größer, glänzender und intensiv grün. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Wurzeln wieder normal funktionieren.
Warum funktioniert diese Methode besser als Dünger aus dem Laden?
Pennywort verträgt salzhaltigen Boden sehr schlecht. Mineralische Düngemittel aus dem Laden reichern sich oft im Boden an und blockieren die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Der Effekt ist dann genau das Gegenteil des erwarteten – die Pflanze wird noch schwächer.
Hausgemachte Mischung:
- verursacht keinen Wurzelschock,
- wirkt im Einklang mit dem natürlichen Wachstumsrhythmus,
- minimiert das Risiko einer „Verbrennung” der Wurzeln,
- unterstützt die Mikrobiologie des Bodens.
Checkliste für die Pflege von Pilea peperomioides
Standort
- heller Standort mit diffusem Licht,
- mindestens 50–100 cm von starker Sonneneinstrahlung entfernt,
- den Topf alle 7–10 Tage drehen.
Gießen
- Gießen Sie erst, wenn die oberste Schicht der Erde trocken ist.
- Verwenden Sie abgestandenes Wasser mit Raumtemperatur.
- Gießen Sie überschüssiges Wasser nach 10 Minuten aus der Schale ab.
Erde
- Leichte und durchlässige Erde (Erde + Perlit oder Sand),
- Topf mit Drainageloch,
- Umtopfen alle 12–18 Monate.
Düngung
- Hausgemachte Mischung maximal alle 3–4 Wochen,
- niemals auf trockene Erde,
- ohne Vermischung mit Mineraldüngern.
Häufig gestellte Fragen
Kann man die Pilea öfter mit dieser Lösung gießen?
Nein. Die Pilea verträgt einen Mangel an Nährstoffen besser als einen Überschuss.
Ist die Mischung für junge Setzlinge geeignet?
Ja, aber in halber Dosierung und nicht öfter als einmal im Monat.
Kann man sie das ganze Jahr über verwenden?
Die besten Ergebnisse erzielt man im Frühjahr und Sommer. Im Winter nur in Notfällen.
Muss man ökologisch angebaute Bananen verwenden?
Das wird empfohlen – es verringert das Risiko, dass chemische Rückstände in den Boden gelangen.











