Herkömmliches Streusalz ist zwar schnell und effektiv, kann jedoch Pflanzen, Tieren und dem Straßenbelag schaden. Glücklicherweise gibt es umweltfreundliche Methoden zur Eisentfernung, die die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Die Verwendung von Streusalz zur Bekämpfung von Eis ist keine gute Idee.
- Streusalz ist schädlich für Pflanzen und Haustiere und beschleunigt die Korrosion des Straßenbelags.
- Sichere Alternativen sind Sand, Kies, Holzasche und Präparate auf der Basis von Chloriden oder Calcium- und Magnesiumacetat.
- Mit der Wahl des richtigen Mittels lässt sich Eis effektiv entfernen, ohne die Umwelt zu schädigen.
Warum sollte man im Winter Streusalz vermeiden?
Obwohl Streusalz eines der am häufigsten verwendeten Mittel gegen Eis auf Gehwegen oder Treppen ist, hat seine Verwendung viele unerwünschte Folgen. Die Substanz dringt in den Boden ein, verändert dessen Struktur und schränkt die Fähigkeit der Pflanzen ein, Wasser aufzunehmen, was zu ihrer Schwächung und in extremen Fällen sogar zu ihrem Absterben führt.
Auch Tiere sind den Auswirkungen von Salz ausgesetzt. Der Kontakt mit Salz kann zu Reizungen oder Verletzungen führen, und das Verschlucken beim Lecken von Schnee kann zu Gesundheitsproblemen führen.
Darüber hinaus beschleunigt Salz die Zerstörung von Oberflächen wie Pflastersteinen oder Beton. Es trägt auch zur Korrosion von Autos, Zäunen und Metallteilen bei. Langfristig ist die Verwendung dieses Mittels unökologisch und kostspielig, insbesondere in Hausgärten und auf Gehwegen.
Umweltfreundliche und wirksame Alternativen zu Streusalz
Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, Glatteis zu bekämpfen, ohne die Umwelt zu schädigen. Zu den beliebtesten gehören Sand und Kies – sie schmelzen das Eis zwar nicht, verbessern aber die Bodenhaftung erheblich und verringern die Rutschgefahr.
Sie eignen sich hervorragend für Gehwege, Zufahrten und Treppen, sind kostengünstig, leicht erhältlich und völlig unbedenklich für Pflanzen und Haustiere. Sie müssen nur regelmäßig gestreut werden und ihre Wirkung hält auch bei niedrigen Temperaturen an, wenn Streusalz bereits unwirksam ist.
Eine andere, weniger bekannte Lösung ist Holzasche, die aus reinem, nicht imprägniertem Holz gewonnen wird. Sie erhöht die Reibung und absorbiert teilweise Feuchtigkeit, wodurch die Oberfläche weniger rutschig wird.
Außerdem hat sie eine leicht isolierende Wirkung, die ein weiteres Gefrieren verhindert. Sie sollte jedoch in Maßen verwendet werden, um die Umwelt nicht zu verschmutzen und keine Spuren auf Schuhen oder Kleidung zu hinterlassen.
Unter den fertigen Enteisungsmitteln sind Produkte auf Magnesium- oder Calciumchloridbasis sehr beliebt. Granulate und Flüssigkeiten dieser Art wirken schneller als Salz und sind gleichzeitig weniger aggressiv gegenüber Oberflächen, Fahrzeugen und Pflanzen. Es reicht aus, sie auf die vereisten Stellen zu streuen, und die Wirkung ist fast sofort sichtbar.
Die umweltfreundlichste Alternative sind nach wie vor Präparate auf der Basis von Calcium-Magnesium-Acetat. Sie bekämpfen Eis selbst bei starkem Frost wirksam, schaden weder Pflanzen noch Boden oder Haustieren und verursachen keine Korrosion an Metallelementen und Betonbelägen.






