
Diese Situation ist leicht nachvollziehbar: Das Essen muss schnell erhitzt werden, und die Mikrowelle scheint dafür die bequemste Methode zu sein. Aber gerade wegen der Schnelligkeit können ungeeignete Materialien oder Produkte unerwartete Probleme verursachen – von Funken und Rissen in den Behältern bis hin zu Spritzern, die schwer zu entfernen sind. Wenn wir wissen, was wir nicht in die Mikrowelle stellen sollten, können wir die häufigsten Fehler vermeiden und gleichzeitig eine gleichmäßigere Erwärmung erzielen. Hier betrachten wir die offensichtlichsten Risiken, ihre Ursachen und Produkte, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, bevor sie in die Mikrowelle gestellt werden.
Sichere Technik – bei richtiger Anwendung
Die Erhitzung in der Mikrowelle basiert darauf, dass die Energie in erster Linie das Wasser in den Lebensmitteln schneller in Bewegung versetzt, wodurch Wärme entsteht. Das bedeutet, dass das Gerät selbst die Lebensmittel nicht „radioaktiv” macht und dass die tägliche Erhitzung im Vergleich zu anderen Erhitzungsmethoden in der Regel nicht zu einem nennenswerten Nährstoffverlust führt. Die Risiken hängen eher mit der Physik und den Materialien zusammen: Metall kann Funken sprühen, dichte Deckel können Druck erzeugen und einige Lebensmittel können sich ungleichmäßig erwärmen, sodass sie innen gefährlich heiß werden, obwohl sie an der Oberfläche nur warm erscheinen. Bei Verwendung geeigneter Gefäße und sachgemäßer Handhabung ist die Mikrowelle ein sicheres und effizientes Element in der Küche.
10 Dinge, die Sie nicht in der Mikrowelle erhitzen sollten

Einige Gegenstände und Lebensmittel tauchen in fast allen Sicherheitsempfehlungen auf, da sie häufig zu Funkenbildung, übermäßigem Druck oder plötzlichen „Explosionen” des Inhalts führen. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie es eilig haben, da viele dieser Fehler aus Gewohnheit passieren. Die folgenden Produkte sollten nicht in der Mikrowelle erhitzt werden:
- In Aluminiumfolie eingewickelte Lebensmittel
- Porzellan oder Glas mit Gold- oder Silberverzierungen
- Rohe Eier (in der Schale)
- Flaschen
- Luftdicht verschlossene Behälter
- Papier
- Soßen
- Muttermilch oder Milchersatzprodukte
- Verarbeitetes Fleisch
- Verpackungen, die nicht für die Mikrowelle geeignet sind
Meistens entstehen Probleme in der Mikrowelle nicht durch das Essen selbst, sondern durch die Kombination von ungeeigneten Materialien und Druck, der schneller ansteigt, als man reagieren kann.
Weitere Fallstricke: scharfe Früchte, starke Dämpfe und Druck
Scharfer Pfeffer kann ein Problem darstellen, da beim Erhitzen Capsaicin in die Luft gelangen kann, das beim Öffnen der Tür Augen und Atemwege reizen kann. Ein weiteres klassisches Beispiel sind ganze Früchte und kleine runde Gemüsesorten. Trauben und Kirschtomaten können platzen, wenn sich unter der Schale Dampf ansammelt, insbesondere wenn sie ganz sind und intensiv erhitzt werden. Ähnliches kann bei anderen Produkten mit „dichter” Oberfläche passieren. Wenn etwas erhitzt werden muss, lautet die Grundregel, vollständig geschlossene Behälter zu vermeiden und eine Öffnung zu schaffen, durch die der Dampf entweichen kann – andernfalls übernimmt der Druck die ganze Arbeit für Sie.
So erzielen wir eine sicherere Erhitzung und bessere Ergebnisse.
Für einen entspannten Alltag mit der Mikrowelle sind drei Dinge erforderlich: das richtige Material, die richtige Form und eine sinnvolle Wärmeverteilung. Wählen Sie Geschirr, das für Mikrowellen geeignet ist, und vermeiden Sie Verzierungen mit Metall, auch dünne Ränder. Lassen Sie beim Abdecken immer eine Öffnung für den Dampf, da dichte Deckel zu Überdruck führen können. Beachten Sie auch, dass einige Speisen, insbesondere flüssige, leicht ungleichmäßig erhitzt werden: Rühren Sie um, machen Sie Pausen und lassen Sie das Essen etwas stehen, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilen kann. Wenn wir die Speisen, das Geschirr und die Zubereitungsmethode sorgfältig auswählen, reduzieren wir Abfall und Überraschungen.











